About

Kunst besitzt einen klaren, wenn auch subtilen Mehrwert: einen Ausdruck von Disziplin, Hingabe und Meisterschaft, ein Streben nach Sinn und Auflehnung gegen Bestehendes und eine Bearbeitung und Darstellung von menschlichen Hoffnungen, Ängsten und Leidenschaften.

Genau mit dieser Motivation arbeitet die Künstlerin und Autodidaktin Luise Läßig – Certa Sculptura, welche 1989 in Dresden geboren wurde und neben ihrem Beruf als Erzieherin, ihrem kreativen Schaffen anhand von Plastiken und Skulpturen Ausdruck verleiht.

Ihr Interesse gilt vor allem Experimenten mit Körperabformungen, unterschiedlichen Materialien und dem freien Modellieren. Die Resultate sind skurril, bizarr, düster sowie anmutig, ästhetisch und regen zugleich dazu an, sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Inspiration findet Luise Läßig in Musik, auf Reisen, in ihren Träumen, bei tagtäglichen Ereignissen und in den Ergebnissen, die die Gefühlswelt daraus hervorbringt. Doch reichen diese Einflüsse allein, um solche Exponate zu erschaffen?  Was ist also „Des Pudels Kern“ bei ihren Werken? Die Aussage „Des Pudels Kern“ steht nicht nur im Allgemeinen für den Ursprung einer Sache, sondern ebenso für eine gleichnamige Skulptur der Künstlerin.

Die Auslöser vermutet sie in ihren Kindheitstagen. Dazu gehörten Albträume, die ihr noch bis heute im Gedächtnis geblieben sind und die Angst vor Dunkelheit. Aus der Nachtangst und ihrer unterbewussten Auseinandersetzung damit, entwickelte sich eine Faszination, eine Affinität für absonderliche Dinge. Dieser düstere Ursprung spiegelt sich in den Skulpturen erkennbar wider.

Sie selbst betont, dass für sie das kreative Arbeiten immer auch ein Pol für Ruhe und Entspannung, aber auch ein Ausdruck von aktivem Leben, künstlerischem Erschaffen und Ausdruck der eigenen Person und des eigenen Denkens ist.

Es geht es nicht darum Boshaftigkeit, Übel und Ekel darzustellen. Es ist vielmehr das Überdenken und Übergehen von bestehender Kategorie, wie Gut & Böse, Sanftmut & Zorn oder Starkem & Schwachem.

Bei ihren Skulpturen ist immer sichergestellt, dass kein Tier dafür leiden musste oder getötet wurde.

 

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Art brings with it a clear, if subtle added benefit: an expression of discipline, dedication and mastery, it represents the search for meaning, a revolt against established norms and the processing and portrayal of human hopes, fears and passions.

That is precisely what motivates the work of self-taught artist Luise Läßig – Certa Sculptura. Born in Dresden in 1989, alongside her position in early years education, she expresses her creativity in the form of sculpture.

Läßig’s main interest lies in experimenting with body casting, various materials and free-form modelling. The results are absurd, bizarre, dark, graceful and beautiful, and at the same time invite the admirer to engage with them.

Luise Läßig finds her inspiration in music, on her travels, in her dreams, in everyday events and in whatever her emotional world makes of them. But are those influences all it takes to create this kind of exhibits? What is at her works’ “Heart of Heart s”? The phrase “heart of hearts” is not only how Shakespeare’s Hamlet describes the very core of his being; it is also the name of a sculpture by the artist.

The origin, she believes, may lie in her childhood, which was troubled by nightmares that linger in her memory to this day, and a fear of the dark. Her night-time fear and her subconscious strategy for dealing with it developed into a fascination with and an affinity for the strange. Those dark roots are visibly reflected in her sculptures.

Läßig herself emphasises that to her, creative work is always a haven of tranquillity and relaxation, but also an expression of active life, artistic productivity and an expression of her individuality and personal thoughts.

It is not about depicting the wicked, evil or disgusting, but about rethinking and reassessing existing categories such as good and evil, meekness and anger, or weakness and strength.

No animals are hurt or killed during the making of the sculptures.